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Hautpflege für Teens: Warum weniger in der Pubertät mehr ist

Eine neue Befragung des New York Magazine unter 18 Dermatologinnen und Dermatologen bringt Ruhe in ein Thema, das in unserer Hamburger Praxis immer wieder für Verunsicherung sorgt: die richtige…

aktualisiert 20. September 2026

Hautpflege für Teens: Warum weniger in der Pubertät mehr ist

Eine neue Befragung des New York Magazine unter 18 Dermatologinnen und Dermatologen bringt Ruhe in ein Thema, das in unserer Hamburger Praxis immer wieder für Verunsicherung sorgt: die richtige Hautpflege für Teens und Tweens. Die klare Botschaft lautet: Weniger ist mehr. Deine Haut in der Pubertät braucht kein Dreißig-Schritte-Programm, sondern genau drei verlässliche Bausteine – Reinigung, Feuchtigkeit und Lichtschutz. Was darüber hinausgeht, ist bei Teenager-Haut eher Belastung als Pflege.

Was die Basis wirklich trägt

Alle 18 Expertinnen und Experten waren sich einig: Egal ob zu Akne neigende Haut, trockene Stellen oder öligere Zonen – das Fundament bleibt dasselbe. Sanfte Reinigung am Morgen und am Abend, eine feuchtigkeitsspendende Pflege und ein leichtes Sonnenschutzprodukt als letzter Schritt am Morgen. Punkt.

Die Dermatologin Dr. Carmen Castilla erklärt dazu, dass Teenager-Haut keine harten Toner und keine langen Rituale braucht. Viele Produkte, die auf Social Media gehypt werden – Retinol, starke Säuren, hochkonzentrierte Seren – sind für junge Haut schlicht zu viel. Die Haut arbeitet in dieser Phase selbst auf Hochtouren; sie muss nicht zusätzlich gefordert werden.

Wenn die Haut mehr erzählen will

Natürlich gibt es Situationen, in denen die Drei-Schritte-Routine an ihre Grenzen kommt. Pickel, die sich hartnäckig halten, Stellen, die spannen, oder Rötungen, die nicht weggehen – das sind Momente, in denen ein Blick von außen sinnvoll ist. Die New Yorker Dermatologin Dr. Jaimie Glick betont, dass es nie zu früh ist, einen Termin zu vereinbaren, wenn ein ernsthaftes Hautthema besteht. In Hamburg gibt es dafür zum Glück ein dichtes Netz an dermatologischen Praxen und guten Kosmetikstudios, die Teenager-Haut kennen.

Mindestens genauso wichtig ist, wie neue Produkte eingeführt werden. Die Dermatologen raten, immer nur ein neues Produkt auf einmal in die Routine aufzunehmen – so kann Dir Deine Haut zeigen, was sie verträgt und was nicht. So bleibt die Pflege nachvollziehbar, und Du erkennst sofort, wenn etwas nicht passt.

Dein Sofort-Plan für zu Hause

  • Morgens: Sanfte Reinigung, leichte Feuchtigkeitspflege, Lichtschutz mit mindestens LSF 30. Denk daran wie ans Zähneputzen – einfach jeden Tag dazu.
  • Abends: Dieselbe sanfte Reinigung, Feuchtigkeitspflege – mehr braucht es nicht.
  • Einmal pro Woche: Ein kurzer Blick im Spiegel: Reagiert die Haut irgendwo gereizt? Wenn ja, das zuletzt eingeführte Produkt eine Woche pausieren.
  • Wenn etwas nicht abklingt: Termin in einer dermatologischen Praxis oder einem erfahrenen Kosmetikstudio vereinbaren – Pickel, die sich entzünden, oder Rötungen, die bleiben, gehören in fachliche Hände.
  • Getrost weglassen: Retinol, starke Säuren, alles, was auf der Haut brennt oder spannt, und jede Routine mit mehr als drei Schritten.

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